Begleitprogramm der Ausstellung

Freier Eintritt bei allen Veranstaltungen.
Audioguides für die Ausstellung können am Eingang der Bibliothek ausgeliehen werden.

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Datum Beschreibung
Eröffnung der ersten Vitrinen
5. Juni Vortrag:

Beschreibung
Das Nachdenken über medialen Wandel ist zugleich stets Futurologie: der Versuch, visionär zu erkennen, was noch nicht ist, aber einmal sein wird.
In der amerikanischen Golden Age Science Fiction wird die Prophetie in dieser Weise mit der Begeisterung für neue Medien verbunden. Das Genre entsteht in Zeitschriften, die sich der aktuellen und durchaus realen Radio- und Funktechnik widmen. Wer diese neuen Medientechniken sieht, beginnt auch sonst an die Veränderbarkeit seiner Welt zu glauben; und wer sie als neue Medien verwendet, sieht darin auch die Chance, diese Veränderbarkeit in einem neuen Medium auszudrücken.
Diese Visionen sind gegenüber neuen Medien und dem Wandel der Welt meist überaus zuversichtlich. Andere Visionen der Zukunft in der Science Fiction sind dagegen dystopisch. Noch mehr aber ist weiten Teilen der jüngeren Science Fiction überhaupt die ernsthafte Hoffnung abhandengekommen, die Zukunft vorhersagen zu können.
Der Vortrag geht diesen beiden Fragen nach: Wie meinten die klassischen SF-Autoren, die Zukunft zu erkennen? Und was geschieht in der Geschichte des Genres mit ihrem Optimismus?


Information zur Veranstaltung
Vortragender: Prof. Dr. Stephan Packard

Uhrzeit: 18 Uhr
Ort: Raum 4.007 (UB)

26. Juni Eröffnung der Vitrine: Zeitungen
Vortrag:
Zwischen Trauma und Sehnsucht: Die scena des Theaters als Pforte des Anderen

Plakat zum Vortrag von Prof. Marx und Vitrine Zeitungen


Vortragender: Prof. Dr. Peter W. Marx

Uhrzeit: 18 Uhr
Ort: Raum 4.007 (UB)


Der Spiel- und Schauraum des Theaters, die scena, folgt ihren eigenen Gesetzen. Nicht allein ist sie geschützt durch den Bannkreis des Fiktiven, indem die Strenge der ‚Realität‘ den unbegrenzten Möglichkeiten des Theaterspiels weicht, sie ist eine Herausforderung und ein Versprechen – gleichermaßen Spiegel der Sehnsüchte wie Abgrund der Ängste. Der Philosoph Hans Blumenberg hat eine so offene Funktion dem Horizont zugesprochen – der Grenzlinie des Bekannten ist gleichermaßen die Linie der Bedrohung und der Ungeheuer, wie auch das Einfallstor der Verheißung. Die scena ist ein solcher Horizont.

Menschen und ihre Kulturen bedürfen solcher Orte, um über sich hinauszuwachsen, um über den eigenen Lebenstellerrand hinauszusehen: Sei es in die abgründige Verzweiflung von Schuld und Rache in der Orestie, sei es in die Wechselfälle und Schwankungen menschlicher Liebesbeziehungen wie im Sommernachtstraum, sei es in die komische Mechanik gesellschaftlicher Rollen, wie in den Scenarii der commedia dell’arte oder der französischen Boulevardkomödien.

Der Vortrag spürt den unterschiedlichen Formen der scena nach – auch um zeigen, daß sie keineswegs nur an die Form des Theaters gebunden ist. Sie bezeichnet vielmehr grundsätzlich jene Spielräume, mit denen dem „Absolutismus der Wirklichkeit“ (Blumenberg) bzw. der „Verzwecktheit des blöden Ernstes“ (Hugo Rahner) der Spiel- und Möglichkeitsraum einer Anderwelt entgegengestellt wird.



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09. Juli Eröffnung der Vitrine: Musik
Filmvorführung: Welt am Draht

Uhrzeit: 18 Uhr
Ort: Raum 4.007 (UB)
Welt am Draht
Jahr: 1973
Regisseur: Rainer Werner Fassbinder
Altersfreigabe: FSK 12
Filmlänge: 212 Minuten mit Pause

Deutsche Synchonisation


17. Juli Eröffnung der Vitrine: Comics
19. Juli Podiumsdiskussion mit Kulturpartner WDR3:
Medienapokalypsen - Hoffnungen und Ängste zum medialen Wandel

Moderation: Dr. Michael Köhler

Uhrzeit: 19 Uhr
Ort: Lesesaal 1 (UB)

24. Juli Eröffnung der Vitrine: Film
Filmvorführung: Virtuality

Uhrzeit: 18 Uhr
Ort: Raum 4.007 (UB)
Virtuality
Einführung: Prof. Dr. Packard
Jahr: 2009
Regisseur: Peter Berg
Altersfreigabe: FSK 12
Filmlänge: 88 Minuten

Deutsche Synchonisation

07. August Eröffnung der Vitrine: Rundfunk
Eröffnung der Vitrine: Serialität
21. August Eröffnung der Vitrine: Netzwerke
Eröffnung der Vitrine: Games
20. September Finissage

Uhrzeit: 18 Uhr
Ort: Foyer der UB

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